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Wie funktioniert GPS?

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GPS

Alternative Satellitensysteme

GLONASS
GLONASS (Global Orbiting Navigation Satellite System) ist das Satellitensystem Russlands, das im Dezember 1995 seinen Regelbetrieb aufnahm.  Wie GPS verwendete auch GLONASS 24 Satelliten. Im Vergleich zu GPS bot GLONASS zwar eine geringfügig höhere Präzision, hatte jedoch den großen Nachteil, dass die Lebensdauer der Satelliten nur ca. 3 Jahre betrug.

Nach der Wirtschaftskrise Russlands Ende der 90er Jahre wurden die Satelliten nicht mehr regelmäßig ausgetauscht, und das System verlor zunehmend an Effektivität. Im Jahr 2000 waren nur noch 8 der 24 Satelliten in Betrieb. In den vergangenen Jahren hat Russland jedoch mit großem Einsatz am Comeback des GLONASS-Systems gearbeitet und hofft, den uneingeschränkten Betrieb des Systems bis zum Jahr 2012 wieder aufnehmen zu können.


GPS III
GPS BLOCK III ist die neue Version des GPS-Systems. Als größte Verbesserung gegenüber dem aktuellen GPS-System wird GPS III ein stärkeres Signal ausstrahlen. Die Satelliten werden zudem einer anderen Umlaufbahn folgen, um auch höhere Breitengrade wie die skandinavischen Länder besser abzudecken. Ein weiterer großer Vorteil von GPS III ist die reibungslose Zusammenarbeit mit GALILEO, dem neuen europäischen Satellitensystem.


GALILEO
GALILEO ist das neue Satellitensystem der Europäischen Union. Einer der wichtigsten Gründe für die Entwicklung eines eigenen Satellitensystems war der Wunsch der EU, die Abhängigkeit vom GPS-System zu beenden.
GALILEO wird eine höhere Genauigkeit und eine bessere Abdeckung als GPS bieten und ist vornehmlich für die zivile Nutzung vorgesehen. Das System soll bis 2008/9 fertig gestellt werden; der erste Satellit wurde im Dezember 2005 in die Umlaufbahn gebracht. Insgesamt werden 30 Satelliten die Erde in einer Höhe von 23.600 km umkreisen.

Hier erfahren Sie alles über GALILEO.


WAAS/EGNOS
Trotz der eindrucksvollen Präzision von GPS und GLONASS wurden zwei weitere Systeme entwickelt, um deren Genauigkeit noch weiter zu erhöhen. WAAS (Wide Area Augmentation System) wird dabei auf dem amerikanischen Kontinent und EGNOS (European Geostationary Navigation Overlay System) in Europa verwendet.
Beide Systeme bestehen aus drei Satelliten, die Signale an Empfänger ausstrahlen. Messstationen errechnen daraus, ob das Satellitensignal eine Abweichung aufweist, und senden die notwendigen Korrekturen an zwei der drei ›geostationären‹ Satelliten. Diese geostationären Satelliten senden das Korrektursignal zurück zur Erde, wo die mit WAAS/EGNOS kompatiblen GPS-Empfänger ihre zuvor  berechnete GPS-Position entsprechend korrigieren können.

Die beiden neuen Systeme GPS III und GALILEO werden WAAS und EGNOS jedoch nicht verwenden, da sie ihre etwaigen Abweichungen eigenständig messen und korrigieren können.

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